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Museum im Wasserschloss Großeicholzheim?

Mit beispielhaftem ehrenamtlichem Engagement realisierte die Großeicholzheimer Bürgerschaft in den Jahren 2006 – 2008 das „Bürgerprojekt Wasserschloss Großeicholzheim“. Hierbei wurde das seit dem Jahre 1840 in Gemeindebesitz befindliche Schloss samt angebauter Tenne und Farrenstall umfassend saniert und zu einem Kulturzentrum mit Heimatmuseum umgestaltet. Der im Jahre 2003 gegründete Verein „Großeicholzheim und seine Geschichte e.V.“ war in diesem Rahmen eigenständig für die Konzeptionierung und Einrichtung des Museums zuständig, welches einen vielseitigen Einblick in die Lebens- und Arbeitswelt unserer Vorfahren gewährt. Die ältesten Fundstücke, ein keltischer Faustkeil und ein römischer Viergötterstein, leiten die chronologische Vorstellung der Großeicholzheimer Geschichte im Wasserschloss ein, zu welcher auch ein christlich-jüdischer Museumsraum und die Präsentation des Großeicholzheimer Gewerbes zählen. Im Repräsentationsraum wird u.a. an die Großeicholzheimer Maler Jakob und Julius Fehr erinnert, ehe im Eingangsbereich des Farrenstalls ein Modell des historischen Wasserschlosses (um 1550) im Maßstab 1:14 die Besucher fasziniert. Die sich anschließende gegenständliche Ausstellung befasst sich mit den Bereichen „Handwerk“, „Landwirtschaft“ und „Wohnen“. U.a. kann man je eine Schuhmacher- und Schreinerwerkstatt besichtigen und im Haushalt macht sich „Tante Frieda“ nützlich. Den Abschluss des Rundgangs bildet die Hexenstaffel, der älteste noch erhaltene Bauteil des Schlosses. Das „Museum im Wasserschloss“ wurde im Jahre 2011 mit dem Prädikat „Vorbildliches Heimatmuseum“ des Arbeitskreis Heimatpflege Regierungsbezirk Karlsruhe e.V. ausgezeichnet.
Öffnungszeiten

Marz bis Oktober am 2. Sonntag des Monats, 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr sowie nach Vereinbarung.