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KZ-Gedenkstätte Neckarelz?

Die KZ-Gedenkstätte Neckarelz ist ein historischer Lernort und ein Ort der politischen Bildung zugleich. Sie liegt dort, wo 1944 eine Grundschule in eine Konzentrationslager umgewandelt wurde. Zusammen mit dem Geschichtslehrpfad „Goldfisch“ in Obrigheim informiert sie über einen lange verdrängten Teil der NS-Geschichte im Elzmündungsraum. Die KZ-Gedenkstätte erinnert an sechs Konzentrationslager in der Region: Neckarelz I (Schule), Neckarelz II, Neckargerach, Asbach, Neckarbischofsheim und Bad Rappenau. Sie alle wurden 1944/45 als Außenkommandos des Stammlagers Natzweiler-Struthof (Vogesen) eingerichtet. Dazu kamen noch einmal ebenso viele Lager für andere Zwangsarbeiter. Alle diese Menschen aus über 25 europäischen Nationen (über 5000 KZ-Häftlinge, mindestens 4000 Zwangsarbeiter) schufteten für ein unterirdisches Rüstungsprojekt mit dem Tarnnamen „Goldfisch“. Dahinter verbarg sich das Daimler-Benz-Flugzeugmotorenwerk Genshagen (Brandeburg), das 1944  „bombensicher“ in die Obrigheimer Gipsgruben verlagert wurde. Das Ausstellung bietet mit ihren Original-Objekten, Installationen, Fotos, Karten und Schaubildern nicht nur historische Informationen. Sie versucht, auch Denkanstöße für Gegenwart und Zukunft zu geben.
Öffnungszeiten

Sonntag: 15.00 bis 18.00 Uhr und nach Vereinbarung.