Heimatmuseum Obrigheim

Kategorie: Heimat / Regionales
Technik/ Verkehr

Bürgerliche Wohnkultur im Zeitraum von 1910 bis 1920 wird in einem Wohnhaus von 1910 erlebbar. Das Gebäude, weitgehend in den Originalzustand versetzt, beherbergt im Erdgeschoss die 3-Zimmerwohnung  der ersten Bewohnergeneration. Wohn-, Ess- und Schlafzimmer sind im Jugendstil möbliert. Die Küchenausstattung ist reichhaltig und gibt eine gute Vorstellung von täglichen Verrichtungen bei der Zubereitung der Mahlzeiten. Im Obergeschoss gibt es Informationen zur Frühindustrialisierung: Mit Errichtung der Dörflinger`schen Federfabrik im Jahre 1872 – sie stellte vor allem Blattfedern für Straßenfahrzeuge her – begann für Obrigheim die Industrialisierung. Ihre Bedeutung bis 1993 ist bildlich und textlich dargestellt. Ebenso der Gipsabbau: Seit über 120 Jahren wird in Obrigheim in der heute über 85 km langen, Deutschlands größten Untertagegipsgrube Gips abgebaut. In zwei weiteren Räumen sind wechselnde Sonderausstellungen aus heimatkundlichen Themenbereichen untergebracht. Altes Handwerk ist mit einer Schuhmacherei sowie einer Wagnerei im Kellergeschoss zu besichtigen. Im Nebengebäude zeigt die landwirtschaftliche Ausstellung Geräte, die bis zur Mitte des vergangenen Jahrhunderts im Einsatz waren. Weitere Informationen bietet die Website www.Heimatverein-Obrigheim.de dem Betrachter bei einem virtuellen Rundgang durch das Heimatmuseum.

Öffnungszeiten

Service

Adresse

Heimatmuseum Obrigheim
Heimatmuseum Obrigheim
Hauptstraße 55
74847 Obrigheim
Telefon
06261-7657
Fax
E-Mail
gustav.wagenbach@online.de
Internet
www.heimatverein-obrigheim.de
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